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am 19. November

Zwidawurzn

- Kranke Kassen

großmutter
Ein Geldsegen sollte auf die versicherte Bevölkerung herniederprasseln, wenn „im System“ der Krankenkassen gespart würde. Bis zu einer Milliarde bis 2023 wurde uns für die Versicherten versprochen. Es war nicht weiter verwunderlich, dass die Sozialpartner gegen die großen Pläne von Bumsti und Basti auf die Barrikaden stiegen. Die Sozialversicherungen warnten vor einer Milliarde Euro Umstellungskosten. Vor allem auch die Umschichtung der Entscheider in der Selbstverwaltung von ArbeitnehmerInnen hin zu UnternehmerInnen verdeutlichte, wess‘ Geistes Kind diese so genannte Reform ist.
Dass nun aber auch der schwarz dominierte Rechnungshof (RH) auf die Rechenschwäche der „Regierung neuen Stils“ hinweist, ist bemerkenswert. Die Berechnungen seien „nicht nachvollziehbar“ und „Mehrkosten wurden nicht berücksichtigt“, warnt RH-Präsidentin Margit Kraker.
Der Linzer Volkswirtschaftsprofessor Schneider und die Innsbrucker Gesellschaft für Angewandte Wirtschaftsforschung (GAW) rechnen allein für Oberösterreich mit jährlichen Verlusten der Wertschöpfung von bis zu 764 Millionen Euro. Wer das wohl bezahlen müsste?
Obmann der OÖ Gebietskrankenkasse Albert Maringer fordert, das Fusionsgesetz „zurück zur Reparatur“ zu geben. Dem kann sich die Zwidawurzn nur anschließen!