gruene.at
Navigation:
am 1. Juni 2012

Gemeinsam wohnen - die Probe aufs Exempel

- Gemeinsam statt einsam - der Mensch ist ein Gemeinschaftswesen.

Gemeinsam statt einsam - der Mensch ist ein Gemeinschaftswesen. Auch wenn es Konflikte gibt, ist es einfach besser, mit Menschen in einer verbindlichen Gemeinschaft zu leben und Verschiedenes zu teilen. In herkömmlichen Wohnbauten ist es eher selten, dass eine gute Hausgemeinschaft entsteht. Daher richteten die Grünen OÖ die Homepage www.gemeinsamwohnen.at ein und nahmen Kontakt mit der GWG auf, deren Direktor auch Interesse an einem Pilotprojekt für Linz bekundete. 

Das Echo darauf war beachtlich. 12 Antworten gingen ein und wir verabredeten unsere Startsitzung. Seit über einem Jahr treffen wir uns regelmäßig und sind zu einer stattlichen und ernst zu nehmen - den Gruppe geworden. Unser Ziel: Die Umsetzung gemeinschaftlicher Wohnprojekte. Wir haben inzwischen unsere Vorstellungen abgeglichen und unsere Bedürfnisse nach Nähe und Distanz ausgelotet. Wir sind mit potenziellen Bauträgern in Verbindung getreten und haben unermüdlich erklärt, worum es geht: eine Wohnform der Zu - kunft, wo Gemeinschaftlichkeit wieder zählt, wo Nachbarschafts - hilfe gelebt und die Wohnqualität von uns BewohnerIn nen mitbestimmt wird. Wir verbrachten einen ganzen Tag damit, unsere Ideen für eine gemeinsame Wohnkultur zu entwickeln. 

Das erfreuliche Ergebnis: Wir beabsichtigen, miteinander die schönen Dinge des Lebens zu genießen: Kultur, Sport, kochen, speisen backen, musizieren, wandern, reisen... ein Lesekreis und das Gestalten von Seminaren im Sinne des lebens - langen Lernens wird angedacht. 

Am „schwarzen Brett“ unseres Hauses könnte stehen: 

Plane am Sonntag einen Ausflug nach... Abfahrt um ... Rückkehr voraussichtlich um .... Wer will mitkommen? Vorbesprechung am ... um ... Vom 27.7. bis 29.7.2012 gehen wir einen Schritt weiter. 

An einem Wochenende werden wir uns in einem Feriendomizil im Mühlviertel treffen und unsere Vorstellungen vom gemeinsamen Wohnen konkret leben. Und wir werden weiter lernen, unsere Gemein - samkeiten zu stärken und unsere Verschiedenheiten anzunehmen. 

Gunda Hochfilzer, Renate Stepany und Renate lehner