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am 27. Februar

Anliegen des Nichtraucher-Volksbegehrens müssen umgesetzt werden

Birgit Meinhard-Schiebel - Urteil des Verfassungsgerichtshofes wird mit Spannung erwartet

Das Nichtraucherschutz-Volksbegehren wurde von 881.569 Menschen in Österreich unterzeichnet. Dass es bis heute nicht umgesetzt wurde zeigt, dass der Regierung die Gesundheit von Menschen - und ganz besonders von Jugendlichen - kein Anliegen ist. Dass Rauchen der Gesundheit schadet, weiß mittlerweile jede/r. Es gilt vor allem die Jugend zu schützen, weil sie selbst sich nicht davor schützen kann, wenn es keine gesetzliche Handhabe gibt", so die Gesundheitssprecherin der Grünen Wien, Birgit Meinhard-Schiebel. Das jetzt zu erwartende Urteil des Verfassungs-gerichtshofes zur Klage des Landes Wien wird mit Spannung erwartet.

"Uns ist es ein Anliegen, dass nicht nur die Gastronomie allgemein von einem Rauchverbot betroffen ist, sondern auch Orte wie die städtischen Sportstätten, in denen nach wie vor ein Rauchverbot fehlt und nur durch Änderung in den Pachtverträgen und Hausordnungen zu erwirken ist", so Meinhard-Schiebel. Kinder und Jugendliche benützen regelmäßig städtische Sportstätten und sind auch in den Buffets anzutreffen. Sie sind nach wie vor nicht vor den Auswirkungen des Rauches geschützt und müssten, wenn sie sich schützen wollen, die Raucherbereiche der Sportstätten meiden. Dass das in der Praxis kaum umsetzbar ist, ist evident.

"Nach jahrelanger Forschung zum Thema Nichtraucherschutz ist es dringend an der Zeit, der Tabaklobby einen Strich durch die Rechnung zu machen. Menschen haben das Recht darauf, sich vor den schädlichen Folgen des Rauchens aktiv und passiv zu schützen. Die Zahlen der Todesopfer durch den Rauchkonsum dürfen nicht ignoriert werden," schließt Meinhard-Schiebel.