Gemeinsam wohnen
09.08.2009 11:46
Gemeinsam wohnen
Wohnprojekte von Alt und Jung aus Deutschland, der Schweiz und Österreich.
Ausstellung - Vorträge - Filme - Diskussionen
Die Ausstellung und Nebenveranstaltungen fanden vom 1.09. bis 25.09.2009 in Wien
und 30.09. bis 07.10.2009 in Linz statt
Moderne Senioren suchen zunehmend nach Alternativen zu herkömmlichen Altersheimen. Immer mehr Initiativen entwickeln selbstbestimmte, teilweise generationenübergreifende und ganz unterschiedliche Wohnprojekte für Ältere. Ziel der Ausstellung GEMEINSAM WOHNEN war es, breites Interesse für diese neuen Wohnmodelle zu wecken bzw. zu fördern:
Die demografische Entwicklung lässt uns alle länger leben, wir sind auch im Pensionsalter fitter als unsere Vorfahren. Deswegen wollen wir dafür werben, dass jene Menschen, die selbstbestimmt altern und gerne Verantwortung für ihre Mitmenschen übernehmen wollen, eine Möglichkeit dazu bekommen.
Es geht vor allem um urbane Projekte, in denen sechs bis zehn Parteien unter einem Dach leben, wobei jede eine eigene Wohnung belegt, sich aber der Hausgemeinschaft anschließt. Gemeinschaftssinn und die Übernahme gewisser Aufgaben im Rahmen der persönlichen Möglichkeiten sind Voraussetzung für die Aufnahme in die jeweilige Gruppe. Solche Gemeinschaften können durchaus auch in generationenübergreifende Projekte eingebunden werden, sowohl in der Großstadt als auch auf dem Lande.
Vorgestellt wurden Projekte aus Deutschland und aus der Schweiz sowie erste österreichische Initiativen. Ein Begleitprogramm mit Filmen und Vorträgen von Experten zum Thema (zu Finanzierung, rechtlichen Aspekten, den auftretenden Problemen während der Planung und im Zusammenleben selbst) sollte Interesse für diese neue Wohnform wecken.
Neues Wohnen im Alter – auch bei uns!
In Deutschland und in den skandinavischen Ländern gibt es bereits viele Beispiele gemeinschaftlichen Wohnens für Ältere. Auch in Österreich wäre es sinnvoll, Projekte dieser Art umzusetzen, denn viele Menschen wollen auch im Alter selbst bestimmt wohnen und Hilfe anbieten.
Wünschenswert wäre, dass sowohl im Neubau als auch im Altbau Wohngemeinschaften für Ältere mit eingeplant werden. Wichtig ist, dass jedeR für sich eine abgeschlossene Wohneinheit hat, und dass zusätzlich Gemeinschaftsräume geschaffen werden, in denen man sich treffen und gemeinsam aktiv werden kann.
Dieses Wohnmodell sollte von der öffentlichen Hand gefördert werden, denn es spart Zeit, Geld und Ressourcen. Gegenseitige Hilfe wird möglich, und Synergieeffekte können genutzt werden.
Ökologische und ökonomische Zusammenhänge müssen erkannt und neue Schritte gewagt werden.
Freya BRANDL
selbstständige Architektin
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KOMMENTARE
gibt es ja bei Ihnen ein paar kreative, alternativ denkende Menschen, die sich mit Rat und Tat bei uns einbringen könnten. Details zu unserem Grundstück gibt es auf meiner privaten homepage unter
http://www.mylifeismusicandmor- e.at/?page_id=74
Im Voraus schon mal herzlichen Dank und vielleicht tut sich ja ein Türl auf
mfG
Gerhard Hajny
0664/5028810
Hallo liebe Grüne SeniorInnen!
Mit Interesse habe ich Ihren Artikel zu alternativen Wohnformen für ältere Menschen gelesen. Meine Frau und ich haben vor einem Jahr ein Grundstück in Kemeten (nähe Oberwart) gekauft und planen dort ein Wohnprojekt. Wir renovieren gerade das Bauernhaus (als Baescamp) und haben uns für die Gruppenfindungsphase einen Zeitraum von 3-5 Jahren vorgestellt. Dann wollen wir auf unseren 14000m² (davon 9000m² Baugrund) ein Wohnprojekt errichten, das die Bedürfnisse vom Wochenenddomizil in den letzten Berufsjahren bis zum betreuten Wohnen abdecken soll. Geplant sind mindestens 6 bis max 15 Wohneinheiten mit Gemeinschaftseinrichtungen wie Gemeinschaftsküche, Seminarraum, Schwimmbiotop, etc.
Das Grundstück ist da, die Idee und Vision, viele Menschen die sagen:"Eine super Idee", aber keine Menschen die sagen:"Da mach' ich mit"
Leider habe ich keine Ahnung wie ich weiter vorgehen soll und daher meine Bitte um HILFE. Vielleicht...
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