SCHLUSS-! Wozu noch Gedenken?
24.10.2011 18:51
Autor
Birgit Meinhard-Schiebel
Vorsitzende GPlus Grüne SeniorInnen Wien | stv. Obfrau GPlus Grüne SeniorInnen Österreich | SeniorInnensprecherin der Wiener Grünen | Bezirksrätin Grüne Alsergrund | Vice-chairwoman ENGS
SCHLUSS-! Wozu noch Gedenken?
Generationenforum 2011 am 23.10.2011
im Don Bosco-Haus

mit Gudrun Blohberger (Museum Gedenkstätte Persmanhof), Silvia Dinhof-Cueto (Vertreterin 2. Generation), Karl Öllinger (Plattform "Stoppt die Rechten!")
Christian Rabl (Gedenkinitiative KZ-Außenlager St. Ägyd am Neuwalde), Adalbert Wagner (Verein Gedenkdienst)
Wer braucht heute noch Gedenken? Wie kann Gedenken weitergetragen werden? Was, wenn Gedenken aufgegeben wird? Heiße Asche gibt es immer noch.
VertreterInnen der Lagergemeinschaften, VertreterInnen der 2. und 3. Generation nach dem Holocaust und Nationalsozialismus und PolitikerInnen diskutierten über Gedenken. Neue Formen des Gedenkens sind wichtig, um das Vergessen zu verhindern. Impulse und Interventionen müssen dafür sorgen, dass auch trotz immer weniger vorhandenen ZeitzeugInnen Gedenkarbeit möglich ist. Auch die Arbeit an neue Formen von Alltagsrassismus und faschistoiden Erscheinungsformen, die rechtsgerichteten Tendenzen Vorschub leisten, ist zu leisten.
Gedenkarbeit ist politische Arbeit, die alle angeht, um "den Anfängen zu wehren".
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