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Mittwoch, 19. Juni 2013

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Rot-Grüner Erfolg: Wien ist einzige Millionenstadt Europas, die Tarife senkt!

11.10.2011 19:29

 

Rot-Grüner Erfolg: Wien ist einzige Millionenstadt Europas, die Tarife senkt!

Wir freuen uns mit allen, die in den Genuss ermäßigter Tarife kommen.

Dass die Jahreskarte für SeniorInnen von weiteren Vergünstigungen nicht betroffen ist, jedoch nun sowohl Männer wie Frauen ab 60 Jahren anspruchsberechtigt sind, ist im Sinne des Gleichheitsgrundsatzes zu begrüssen.  Der gleichbleibende Tarif für SeniorInnenkarten ist unser Beitrag zum Solidarprinzip. Womit das Klischee, dass PensionsbezieherInnen eine gesellschaftliche Last darstellen, seine Gültigkeit verliert.

Ab Mai 2012 wir die Jahreskarte 365 Euro kosten. Das heißt für nur 1 Euro pro Tag im gesamten Netz der Wiener Linien fahren.

Unser Ziel ist es, noch mehr Menschen für die öffentlichen Verkehrsmittel zu begeistern. Wien wächst Richtung 2-Millionen-Metropole und soll dabei für alle attraktiv bleiben. Das erfordert neue Wege, auch im Verkehrsmanagement, und diese beschreiten wir nun. Jeder Kilometer, der mehr mit den Öffis zurückgelegt wird, ist ein Beitrag zum Klimaschutz.

Jahreskarte: 84 Euro billiger!

Der Preis für eine Jahreskarte der Wiener Linien wird ab 1. Mai 2012 bei Sofortzahlung 365 Euro betragen. (Bisher 449 Euro). Bei monatlicher Abbuchung beträgt der Gesamtpreis 375 Euro. Damit gehören die Wiener Linien mit ihrer Netzgröße zu den europaweit günstigsten Anbietern. Bereits jetzt nützen mehr als 360.000 Wienerinnen und Wiener das Angebot der Jahreskarte.

Monatskarte 45 statt 49,50 Euro

Eine Monatskarte wird künftig um 45 Euro statt bisher 49,50 Euro erhältlich sein. Die Wochenkarte wird von 14 Euro auf künftig 15 Euro angepasst. Der Preis der 8-Tage-Klimakarte beträgt in Zukunft 33,80 gegenüber 28,80 Euro aktuell.

Einzelfahrschein 2 Euro

95 Prozent aller Fahrgäste verwenden eine Zeitkarte – also keine Einzelfahrscheine. Der Einzelfahrschein wird von 1,80 auf 2,00 Euro angepasst und damit im internationalen Vergleich nach wie vor deutlich günstiger als in vergleichbaren Städten. Einzelfahrscheine kosten etwa in Berlin derzeit 2,30 Euro, der Durchschnittswert in Europa beträgt 2,50 Euro.

Fahrrad fährt gratis mit

Weitere Fahrscheintarife werden analog zur Tarifstruktur derzeit berechnet und noch gesondert verlautbart. Eines ist aber bereits fix: Egal, mit welcher Fahrkarte die Fahrgäste unterwegs sind, die Mitnahme eines Fahrrades wird künftig gratis.
Der ab 1. April 2008 eingeführte Mobilpass der Stadt Wien wird in bewährter Weise fortgesetzt. Der Mobilpass bietet neben anderen Ermäßigungen bei den Wiener Linien auch künftig eine Monatskarte zum Tarif von 15,20 Euro.

Seniorentarife bleiben gleich günstig

Die Seniorentarife der Wiener Linien bleiben tariflich gleich günstig wie bisher (224 Euro bei Barzahlung). Allerdings werden sich die Anspruchsvoraussetzungen ändern. Ab 1. Jänner 2012 können alle SeniorInnen (Männer und Frauen), die 60 Jahre oder älter sind, eine ermäßigte Seniorenkarte erwerben. In den nächsten 10 Jahren wird die Altersgrenze für die Berechtigung zum Erwerb einer Seniorenjahreskarte jeweils alle zwei Jahre um ein Jahr angehoben (z.B. von 2014 von 60 auf 61 Jahre). Ab dem Jahr 2022 liegt die Altersgrenze einheitlich bei 65. Damit wird bei den Seniorentarifen die allgemeine Anhebung des Pensionsalters nachvollzogen.

Verbesserung für Studierende

Änderungen gibt es ab dem Wintersemester 2012/2013 für Studierende an Universitäten bzw. an Fachhochschulen. Studierende aller anerkannten Universitäten bzw. FHs können mit einem aufrechten Hauptwohnsitz in Wien jeweils ein Semesterticket (als Netzkarte für ganz Wien) für fünf Monate (jeweils vom 1.9. bis zum 31.1. bzw. vom 1.2. bis zum 30.6.) zum Preis von 75 Euro lösen.
Für alle übrigen Studierenden wird dieses Semesterticket um 150 Euro angeboten. Alle Studierenden an Wiener Hochschulen/Fachhochschulen erhalten ihr Semesterticket jeweils bis zum vollendeten 26. Lebensjahr unabhängig vom Bezug der Familienbeihilfe.

Ausdehnung des Geltungszeitraums der Nachmittagsbildungskarte

SchülerInnen, deren Wohnort direkt neben einer Bildungseinrichtung liegt und daher keine Schülerstreckenkarte erhalten, können eine Nachmittagsbildungskarte um 6 Euro pro Monat erwerben. Ab dem Schuljahr 2012/2013 wird der Geltungszeitraum ausgeweitet: Diese Karte gilt dann von Montag bis Freitag ab 12 Uhr (bislang 13 Uhr) für den Rest des Tages bzw. künftig auch am Samstag ganztägig. Auch Fahrten für Lehrausgänge und andere Schulveranstaltungen sind nun inkludiert. Bereits jetzt fahren SchülerInnen in Wien bis zum Alter von 19 an Sonn- und Feiertagen und in den Ferien gratis.

Erhöhung der Strafen für SchwarzfahrerInnen

Der „Tarif“ fürs Schwarzfahren wird deutlich teurer. Wer beim Schwarzfahren erwischt wird, zahlt künftig (bei sofortiger Barzahlung an Ort und Stelle) 100 Euro statt aktuell 70 Euro.

Bindung der Tarife der Wiener Linien an die Teuerung

In Zukunft werden die Tarife der Wiener Linien an die allgemeine Teuerung gekoppelt. Analog zu Modellen in anderen Städten wird künftig jährlich überprüft, ob in den jeweiligen Fahrscheinkategorien eine Teuerung vorliegt oder nicht. Mit dieser Regelung sollen in Zukunft große Preissprünge ausgeschlossen werden.

 



 

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