Die Grünen

Freitag, 24. Mai 2013

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Grüne SeniorInnen EXTRASCHARF

01.05.2010 02:01

 

Grüne SeniorInnen EXTRASCHARF

...wer nicht für uns ist, muß alleine alt werden

 

 

Grüne SeniorInnen sind kein freundliches Grüppchen von harmlosen AktivistInnen, pflegeleicht, pflegebedürftig, dankbar.

Trommeln ist eine Möglichkeit, sich bemerkbar zu machen. Laut sein, nicht kuschen und schweigen. Dagegen anschreiben eine andere. Immer und wieder. Auch in den eigenen Kreisen, auch bei den Grünen. Die nächsten Wahlen kommen und wer heute auf eine täglich größer werdende Gruppe vergisst, wird am Wahltag von ihr vergessen.

Wer uns nicht hört, muss uns fühlen. Wir sind eine gut organisierte, strukturierte Organisationseinheit, die weiß, was sie will und wofür sie kämpft.

Grüne Altenpolitik denkt in die Zukunft.

So wie Kinder eines speziellen Schutzes für ihre Lebensalter bedürfen, sollen auch ältere Menschen bis an ihr Lebensende geschützt werden.

Wir wollen, dass in weiteren Schritten die Grünen Altenrechte zum Wohle aller Menschen und aller kommenden Generationen in Gesetzeswerken verankert werden.

Solidarität statt Kampf jede/r gegen jede/n

Die Entsolidarisierung von Menschen ist ein typisches Phänomen des Jahrhunderts. In Zeiten knapper Ressourcen ist es ein Leichtes, Menschen gegeneinander auszuspielen. Und das in allen Lebensbereichen. Wir fördern Solidarität, gegenseitige Unterstützung und Hilfe.

Wir wollen die immer größer werdende Schere zwischen Armut und Reichtum bekämpfen.

Frauen sind keine Reservearmee und keine caritative Wohlfahrtseinrichtung

Frauen dürfen im Arbeitsmarkt nicht zur Ware verkommen, die nehmen muß, was der Markt bestimmt. Teilzeitarbeit, Schandlöhne, unzumutbare Arbeitsbedingungen und zurück an den Herd, wenn die Arbeitsplätze knapp werden. Frauen sind auch nicht dazu da, Freiwilligenarbeit zu verrichten und das auch noch mit "Gefühl und Herz", um damit den Staat aus seiner Verantwortung zu entlassen.

Wir fordern mehr Einkommen für Frauen und bessere Jobs.

Die hochgejubelte Schande

Dass sogenannte Sozial-Märkte in Wien als soziale Großtat hochgejubelt werden, schlägt dem Fass den Boden aus. Dass Menschen sich aus Gründen der Armut anstellen müssen, sich deklarieren müssen, ist eine Schande.

Wir fordern ein Ende dieser verlogenen Sozialpolitik, die Menschen in die Armut treibt und ihnen dann einen Almosenladen eröffnet.

Unser Land für unsere Kinder

Straches Wahlkampfslogans fördern Nationalismus und Fremdenfeindlichkeit. So macht man aus Kindern politisches Kleingeld.

Wir fordern das Verbot gegen Verhetzung.

Ute Bock darf nicht sterben

Ute Bock ist die Garantin für das Überleben von AsylantInnen in Wien. Sie darf nicht sterben - weder als Person noch als Projekt.

Wir fordern Finanzierung des Projektes durch die öffentliche Hand und Autonomie für Ute Bocks Arbeit.

Jugendrecht auf Arbeit

Sie sind selber schuld. Sie wollen nur in traditionelle Berufe, in denen kein Platz ist. Sie sind nicht bereit, sich ausnützen zu lassen.

Sie sind jung. Sie wollen ihre Berufsträume verwirklichen. Sie haben Angst vor der Zukunft.

Wir fordern eine Jugendpolitik, die Ausbildungsprogramme gemeinsam mit Jugendlichen entwickelt anstatt sie zu verwalten.

Bildung darf kein Ablaufdatum haben

Bildungsangebote dürfen weder durch
ein Lebensalter limitiert werden noch dürfen sie Menschen durch die Preisgestaltung ausschließen.

Wir fordern leistbare Bildungsangebote für alle Menschen und kostenlose Bildung für Menschen, die an der Armutsgrenze leben müssen.

Schule ist teuer

Der Schulanfang ist für viele Familien zur finanziellen Belastung geworden. Die Anschaffungskosten (Materialkosten für dies und das und noch mehr) sind von Jahr zu Jahr höher. Wer es sich nicht leisten kann, ist stigmatisiert.

Demokratie gehört in die Schule

Kinder müssen in der Schulzeit demokratisches Verhalten lernen.

Sie müssen Sitz und Stimme in ihren Schulen haben und lernen, ihre Interessen selbst zu vertreten.

Die Sonne lacht

Sie gehört uns allen und liefert, was wir dringend brauchen. Energie.

Wir fordern Ausbau erneuerbarer Energie statt Nachschub teurer fossiler Rohstoffe

Wasser gehört uns allen

Niemand hat das Recht, das gute Naß zum "teuren Naß" zu machen. Der heimliche Ausverkauf von Wasser ist eine grobe Verletzung und bringt nur den Käufern Vorteile.

Wir fordern Offenlegung aller geplanten Verkäufe von staatlichen Gütern an Private.

Der Wind gehört uns allen

Wind treibt Windräder an, bringt Energie und die steht allen zur Verfügung.

Wir fordern den klugen Ausbau von Windenergieanlagen.

Wenn das Gas abgedreht wird

Gas und Erdöl sind die Hauptenergieträger derzeit. Sie machen uns abhängig von den Lieferanten. Mit Gas und Erdöl wird spekuliert.

Wir fordern den geplanten, langfristigen Ausstieg aus Gas und Erdöl.

Hetzen ist leichter als helfen

Mit dummen und fremdenfeindlichen Aussprüchen zu punkten ist attraktiv. Wie es ist, zu denen zu gehören, gegen die gehetzt wird, bekommt von uns ÖsterreicherInnen niemand zu spüren.

Wir fordern Widerstand gegen Ausländerhetze

Inklusion statt Assimilation

Menschen, die zuwandern, haben ein Recht darauf, ihre eigene Kultur in Österreich zu bewahren. Gesetze regeln das öffentliche Leben. Sie dürfen nicht dazu führen, dass Menschen ihre Wurzeln verleugnen müssen.

Wir fordern die Anerkennung und Respektierung der Kultur von ZuwanderInnen.



 

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